(Recop.) Justo Fernández López
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Vgl.: |
Zeichen / Signifikant / Symbol / Bedeutung /
Begriff |
„Zeichen
In der moderne in Literaturtheorie und
Literaturkritik spielt die SEMIOTIK– eine allgemeine Theorie (oder
'Wissenschaft vom Wesen der Zeichen und
deren Leben in der Kultur und der Geschichte – in ihren verschiedenen Ausprägungen
eine bedeutende Rolle bzw. verdanken einige Bereiche der Literaturtheorie und
-kritik der Semiotik ihr Entstehen. Die Semiotik ist demnach nicht das Kind der Literaturtheorie oder der
Literaturkritik, und es gibt keine Zeichentheorie, die literaturspezifisch wäre
bzw. vorwiegend oder ausschließlich auf die Literatur gerichtet. Wenn sich
Literaturkritiker und -theoretiker dennoch mit semiotischen Theorien befassen,
dann ist dies zum einen darauf zurückzuführen, dass man nicht mehr so sehr von
der Spezifität der Literatur und dessen, was sich wenig elegant als
literarische Kommunikation bezeichnen lässt, überzeugt ist, zum anderen verfügt
man damit über die Grundlage für die Erforschung der Gemeinsamkeiten zwischen
literarischen Werken und deren Lektüre und der so genannten 'nicht-literarischen
Kommunikation'.
Zuallererst ist
zwischen Zeichen und Symptom zu unterscheiden. Der Hauptunterschied liegt wohl in der Konventionalität des Zeichens: Ein
Symptom ist durch die Natur festgelegt und wird auch so interpretiert, ein
Zeichen dagegen ist durch KONVENTIONEN festgelegt und wird auch in deren Lichte
interpretiert. Einige Theoretiker betrachten das Symptom als Untergruppe des
Zeichens, während andere die beiden streng voneinander unterscheiden. Dabei
spielen natürlich auch Fragen der INTERPRETATION oder der MOTIVATION eine
Rolle.
Im Bereich der
Literatur ist die wahrscheinlich bisher einflussreichste Zeichentheorie jene
des Schweizer Sprachwissenschaftlers Ferdinand de Saussure. Saussure definierte
allerdings nicht das Zeichen als solches, sondern das sprachliche Zeichen, wenn
auch viele seiner Nachfolger seine Definition auf nicht-sprachliche Zeichen
ausgedehnt haben. Verallgemeinerungen wie 'Saussure definierte das Zeichen als ...'
sind nicht unproblematisch und umstritten. (Saussure sprach allerdings
tatsächlich von der damals noch nicht existenten Semiologie als Wissenschaft,
die Zeichen im allgemeinen und deren Rolle im sozialen Leben untersuchen würde,
aber er assoziierte die Gesetze der
Semiologie aufs engste mit den in der Sprachwissenschaft gültigen Gesetzen.)
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Saussure lehnte
die Alltagsvorstellung ab, dass das sprachliche Zeichen einen Namen und eine
Sache in sich vereinigte, und fasste es statt dessen auf als 'etwas im Geist
tatsächlich Vorhandenes, das zwei Seiten hat', und sich durch das obige
Diagramm darstellen ließ (1967, 77‑8).
Saussure gab zu,
dass dies dem damals üblichen Sprachgebrauch zuwiderlief (da, so Saussure, das
Wort Zeichen im allgemeinen nur das
Lautbild bezeichnete); um einer AMBIGUITÄT vorzubeugen, seien drei verwandte
Termini notwendig:
Ich schlage also vor, dass man das Wort Zeichen
beibehält für das Ganze, und Vorstellung bzw. Lautbild durch Bezeichnetes
und Bezeichnung (Bezeichnendes) ersetzt; ... (1907, 78‑9)
Das französische signifié wird im Deutschen als Signifikat oder Bezeichnetes, im Englischen als signified
(vereinzelt auch significance) wiedergegeben,
signifiant als Signifikant oder Bezeichnendes
bzw. signifier (vereinzelt auch signal).
Nachfolgende
Theoretiker, unter anderem auch Jacques Lacan, sehen die Verbindung
zwischen Signifikant und Signifikat um vieles problematischer: sich verändernd,
vielschichtig und kontextabhängig. Jacques Derrida ist der Ansicht, dass
Saussure die in seinen Arbeiten enthaltenen revolutionären Ansätze selbst
wieder zunichte machte, denn, so Derrida, durch die Gleichsetzung von signatum (das, was bezeichnet wird) und
Vorstellung bzw. Begriff ließ er die Möglichkeit offen, 'einen Begriff zu denken, der in sich selbst
Signifikat ist, und zwar auf
Grund seiner einfachen gedanklichen Präsenz und seiner Unabhängigkeit gegenüber
der Sprache, das heißt gegenüber einem Signifikantensystem' (1986, 556).
Saussure erfüllt, so Derrida weiter, die 'klassische Forderung' nach eine
TRANSZENDENTALEN SIGNIFIKAT (1986, 56). Mit anderen Worten wird dem Begriff
eine Identität zugeschrieben, die von dem die Unterschiede zwischen
Signifikanten definierenden System unabhängig ist: Der Begriff wird als
außersystemisch und in sich geschlossen betrachtet.
Was auf dem Weg
von der alltäglichen Auffassung von Zeichen zu Saussures Zeichenbegriff
verloren geht, ist das Objekt bzw. das, was die außersprachliche Wirklichkeit
repräsentiert. Deshalb sind viele Nachfolger Saussures der Ansicht, dass es
zwischen der Sprache und der außersprachlichen Wirklichkeit keine Verbindung
gibt; vor allem einige Literaturkritiker
und ‑theoretiker, die Saussures Zeichentheorie auf die Literatur anwenden
wollen, vertreten vehement diese Auffassung. Dabei berufen sie sich auf
Saussures Ausführungen über die ARBITRARITÄT der Zeichen und darauf, dass
Saussures Linguistik rein SYNCHRON sei und jede DIACHRONE oder historische
Sprachbetrachtung ablehne. An anderer Stelle (Hawthorn 1987, 52‑7) habe
ich nachzuweisen versucht, dass diese Behauptungen sämtlich unrichtig sind und
Saussure das, worauf sie sich stützen, in seinen Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft ausdrücklich verwirft.
Die Annahme sämtlicher oder einiger dieser Behauptungen als richtig hat jedoch
einem neuen, seit den 60er Jahren aufgekommenen Formalismus als theoretische
Basis gedient, einem Formalismus, der die Literatur vom Leben und die Kunst von
der Gesellschaft, der Kultur und der Geschichte isoliert. Nur ein Beispiel soll
das an dieser Stelle illustrieren: In seinem Buch Semiotics and Interpretation
schreibt Robert Scholes über Saussures Zeichentheorie:
Von Saussure, wie er von Roland Barthes und
anderen fortgeführt worden ist, haben wir gelernt, die unüberbrückbare Kluft
zwischen Wort und Ding, Zeichen und Referent zu erkennen. Die französischen
Strukturalisten und deren Nachfolger haben die ganze Idee von 'Zeichen und
Referent' als zu materialistisch und vereinfachend abgelehnt. Zeichen beziehen
sich nicht auf Dinge, sie bezeichnen Vorstellungen, und Vorstellungen sind
Aspekte der Gedankenwelt, nicht der Realität. (1982, 24)
Zur Verteidigung
Scholes' ist zu sagen, dass er wohl diese 'Erkenntnis' in Frage stellt, nicht
aber, ob man wirklich Saussure dafür verantwortlich machen kann. Ansonsten
vermitteln seine Ausführungen ein klares
Bild der in den 70er und 80er Jahren herrschenden Orthodoxie.“
[Hawthorn, Jeremy: Grundbegriffe
moderner Literaturtheorie. Tübingen / Basel: Francke, 1994]
●
„Die Doppelstruktur des Zeichens nach Ferdinand de Saussure
Auf die Sprache
übertragen wird zwischen dem Sprachsystem «langue» und dem Sprechakt «parole»,
sowie zwischen Signifikant und Signifikat und «Synchronie» und «Diachronie»
unterschieden, Differenzierungen, die auf Ferdinand de Saussure zurückgehen,
für den die «Natur des Zeichens» essentiell ist:
„Was verleiht
diesem seine Identität, und was befähigt es, als Zeichen zu funktionieren? Er
argumentiert, dass Zeichen arbiträr und konventionell sind und dass jedes
Zeichen nicht durch wesentliche Eigenschaften, sondern durch die Differenzen
definiert sind, die es von anderen Zeichen unterscheidet. Sprache wird so als
System von Differenzen aufgefasst, und dies führt zur Entwicklung der
Unterscheidungen, auf die der Strukturalismus und die Semiotik aufbauen:
zwischen Sprache als System von Differenzen (langue und den Redeereignissen,
welche das System ermöglicht (parole), zwischen der Untersuchung der Sprache
als System zu einem gegebenen Zeitpunkt (Synchronie) und der Untersuchung der
Beziehungen zwischen Elementen verschiedener Perioden (Diachronie), zwischen
zwei Arten von Differenzen innerhalb des Systems, syntagmatischen und
paradigmatischen Beziehungen, und zwischen den beiden Konstituenten des
Zeichens, dem Signifikanten und dem Signifikat.” Culler, p. 109
Der Signifikant
(das Zeichen) aber ist nicht das, wofür er steht (das Signifikat), aber er
bezieht seine eigene Identität sowie seine Funktionalität daraus, dass er genau
dies behauptet. Seine Identität besteht also aus der Differenz zu sich selbst
und hierfür steht différance.
Der von Derrida
geprägte Neologismus différance bezeichnet den unauflösbaren Gegensatz zwischen
Zeichen (Signifikant) und Bezeichnetem (Signifkat), der dazu führt, dass sich
nichts direkt ausdrücken lässt, sondern nur über den Umweg des vermittelnden
Zeichens, dessen Bedeutung aber wiederum auch nicht feststeht, sondern durch
andere, ebenfalls unsichere Zeichen bestimmt wird. Konsequenz ist, dass ein
Ursprung nicht zu benennen ist, ein eventueller letztendlicher Sinn durch die
so entstehende Signifikantenkette ins Unendliche aufgeschoben wird (Stop Making
Sense).
Gravity’s Rainbow
enthält verschiedene Anspielungen auf dieses Konzept:
“Tonight he feels the potency of every word: words are only an eye-twitch
away from the things they stand for.” (100)
In Gravity’s
Rainbow werden durch die massive Verwendung der Null als Metapher, die
“interface” oder “crossover point” zwischen den Polen der binären Opposition
ist, durch „Reversionen, Konversionen, Metamorphosen und Grenzüberschreitungen”
(Hillgärtner) durch den Nullpunkt hindurch, alle möglichen binären Oppositionen
und auf diesem Binärsystem beruhenden «metaphysischen Koordinatensysteme», wie ich
die Religionen, Esoterika und anderen Konstrukte und Konzepte (Wissenschaft,
Wahrheit, Geschichte, Gott usw.) einmal bezeichnen möchte, entpolarisiert und
in Frage gestellt. Indem die prinzipielle strukturelle Vergleichbarkeit all
dieser Systeme aufgezeigt und somit die Möglichkeit genommen wird, sich auf
einen außersystematischen Referenzpol zu berufen, werden alle diese Systeme
demystifiziert und dekonstruiert. Durch die fortwährende “confusion of ideas of
the opposite” (90) wird durch den Roman Hand an unser grundlegendes Verständnis
der Welt und der Dinge gelegt:
“It all goes
along together. Parallel, not series. Metaphor. Sign and symptoms. Mapping on to different coordinate systems.”
(159)
[© Otto Sell –
Monday, June 26, 2000. In: http://www.itap.de/homes/otto/pynchon/dekon.htm#culler2]
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[Erstellt: Justo FERNÁNDEZ LÓPEZ]
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„Saussuresches Zeichenmodell
Aufgrund der
scharfen Trennung von langue und parole und der Wissenschaftsfähigkeit
allein der Untersuchung der langue
besteht die Wissenschaft von den Zeichen nur in der Untersuchung von
Signifikanten und Signifikaten, bzw. genauer der Einheit beider, der Zeichen. Denn ein Zeichen ist nach
Saussure nicht etwas, was für etwas anderes (den begriff oder den Referenten)
steht, dieses nennt er ja den „Signifikanten“. Sondern „Zeichen“ ist die Einheit von Signifikant und Signifikat,
die so untrennbar miteinander verbunden seien wie die Vorder- und die Rückseite
eines Stücks Papier (Saussure 1916, 157). Daher sieht das Saussuresche
Zeichenmodell folgendermaßen aus:
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(Saussure
1916, 99)
Dass Zeichen
solche von einer Sprachgemeinschaft traditionell festgelegten Verbindungen zwischen einem
Signifikanten und einem Signifikat sind, scheint uns eine zentrale Erkenntnis
der Saussureschen Zeichentheorie zu sein.1
Erste
kritische Bemerkung:
Die Reduktion der
Zeichenwissenschaft auf langue und
die damit implizierte undialektische Trennung zwischen dem Individuellen und
dem Sozialen oder dem Besonderen und dem Allgemeinen. Saussure betont mehrfach,
dass langue und parole eng miteinander verbunden seien, dass die parole nur aufgrund der allgemeinen
Gesetze der langue ausgeführt und
verstanden werden könne, dass aber auch umgekehrt z. B. die historischen
Veränderungen der langue aus der
individuellen Tätigkeit entstehen oder dass durch die „Praxis der parole“ (Saussure 1916, 30) die langue an die Mitglieder der
Gemeinschaft weitergegeben wird. Aber es ist der Einfluss der soziologischen Lehre
Emile Durkheims gewesen, die Saussure dazu gebracht hat, trotz der angeführten
dialektischen Einsichten das „fait social“, das „gesellschaftliche Faktum“ und
damit auch das „semiotische Faktum“, als eine undialektisch von der konkreten
gesellschaftlichen Praxis, d.h. von der Kooperation
der die Gesellschaft bildenden Menschen loslöste Größe zu betrachten.
Dies führt denn
auch dazu, dass Sausures Zeichentheorie die Vermittlung zwischen der
„realistischen“ und der „nominalistischen“ Position, die durch die Einsicht in
die dialektische Natur gesellschaftlicher Fakten zu leisten wäre, letztlich
verfehlt und einem Begriffs-Realismus verfällt, der auch noch die Referenten
aus der Zeichentheorie eliminiert2 und insofern in die
„Zwey-Dinge“-Theorie zurückfällt.
Mit der Loslösung
der Zeichen aus der gesellschaftlichen Praxis und ihrer Hypostasierung zum
„fait social“ hängt es auch zusammen, dass Saussure unzureichende Aussagen
darüber macht, wozu denn die sprachlichen Zeichen und die Zeichen im
allgemeinen überhaupt dienen, welchen Zweck
oder welche Funktion sie haben und
wie man feststellen könnte, ob bestimmte Fakten im „Ensemble der menschlichen
Fakten“ semiotische Fakten sind. Saussure nennt nur die Zweckbestimmung, dass
die Zeichen dem „Ausdruck der Ideen“ dienen (Saussure 1916m 33, 155). Es
ist leicht, auch in den anderen Phänomenen, die er nennt, in der Schrift, dem
Taubstummenalphabet, den symbolischen Riten, den Höflichkeitsformen, den
militärischen Signalen, den „Ausdruck der Ideen“ zu finden, d.h. „Zeichen“ zu
sehen.
Die
nachsaussuresche Semiotik hat sich mit dieser Zweckbestimmung zufrieden gegeben und
konsequenterweise in allen
menschlichen Fakten den „Ausdruck von Ideen“ entdeckt. Aber dies war
erklärterweise nicht Saussures Absicht, der sich die semiotischen Fakten
als ein „gut abgegrenztes Gebiet im Ensemble menschlicher Fakten“ dachte. Eine
solche Ausgrenzung semiotischer Fakten ist jedoch aufgrund seiner viel zu
allgemeinen Zweckbestimmung unmöglich. Diese wäre nämlich ihrerseits auf ihren
Zweck hin zu befragen, d.h. es wäre zu fragen, welchen Zweck die Menschen
verfolgen, wenn sie „Ideen ausdrücken“. Aber Saussures Begriff des „fait
social“, in dem „Gesellschaft“ als eine von ihren Mitgliedern unabhängige Größe
gefasst ist, erlaubt es nicht, gesellschaftliche Zeichen-Praxis, die durch die
Zeichen ermöglichte Kooperation, in die Definition des fait social mit
aufzunehmen, in unserem Falle als z.B. zu sagen: Zeichen drücken Ideen aus,
damit einer dem anderen etwas über die Welt mittels Zeichen mitteilen kann.3
Ein „Ausdruck der
Ideen“, der nicht an einen anderen gerichtet ist, scheint mir überflüssig; ein
zwar an andere gerichteter, aber nichts über die Welt sagender „Ausdruck der
Ideen“ ist zwar eine denkbare Handlung, aber ob sie ein Zeichen ist, bleibt
noch dahinfestellt.4
Man hat an
Saussures Zeichentheorie kritisiert, dass sein Zeichenbegriff zu stark am
einzelnen Wort orientiert sei5 und dass von der generativen
Transformationsgrammatik scharf kritisiert worden, die in der Saussureschen
langue nur ein „store of signs“ (Chomsky 1964, 23) gesehen hat.6 Die
generative Transformationsgrammatik hat den Satz als grundlegende Einheit der
Linguistik angesehen, musste sich aber ihrerseits sagen lassen, dass Sprechen
nicht ein Produzieren von Sätzen, sondern ein Produzieren von Texten ist, dem
satzübergreifende Regelmäßigkeiten zugrundeliegen.7
Wenn man, wie wir
es im zweiten Teil unserer Arbeit versuchen wollen, von einem Konzept des
Zeichens als einen Handlungsschema ausgeht, so gehören alle textbildenden
Verfahren, die Verfahren der Satzbildung ebenso wie die Wörter zum sprachlichen
Zeichen. Wir werden aber dennoch wegen der grundlegenden Bedeutung der
„Prädikation“ für die Sprache8 den Wörtern einen gesonderte Stellung
geben, die Saussures Wortorientiertheit z. T. zu rechtfertigen zu sein scheint.
[Trabant, Jürgen:
Elemente der Semiotik. München. C. H.
Beck’sche V, 1976, S. 32-35]
____________
1 Vgl. Hegel 1830, § 461: „ ... so dass der
Inhalt, die Bedeutung [= Signifikat], und das Zeichen [= Signifikant] indentizifiert, Eine Vorstellung sind“ [Hervorhebung von J. Trabant]
2 Vgl. auch die
Eliminierung des Referenten aus der Semiotik bei Eco 1972, die hier eine ihrer
Wurzeln hat.
3 Vgl. Bühler 1934, 24ff.
4 Siehe Ritualia Magica und Ästhetische
Kommunikation [Trabant II, 9. und 10]
5 Wienold: Semiotik der Literatur. Frankfurt/M. 1972, 14ff.
6 Vlg. auch Chomsky 1965, 14f.
7 Vgl. Hartmann, P.: „Zum Begriff des
sprachlichen Zeichens“. In: Zeitschrift
für Phonetik, Sprachwissenschaft und Kommunikationsforschung 21 (1968),
205-222 – und die Bemühungen der Textlinguistik insgesamt.
8 Siehe Trabant u. II, 5.2.1.
●
«El signo lingüístico
La teoría del signo
lingüístico, recogida en la mayoría de los trabajos sobre lingüística,
tiene su origen en el Curso de lingüística general de F. de Saussure,
aunque el término signo haya sido empleado con anterioridad en un
sentido semejante y algunos de sus aspectos hayan sido discutidos
posteriormente.
Saussure, frente
a las viejas ideas de la Biblia y Platón, parte de la base de que el signo
lingüístico no une una cosa y un nombre, sino “un concepto y una imagen
acústica” (128).
La imagen
acústica no es el sonido externo, físico o material, del signo lingüístico,
sino la representación interna de éste en la mente en cuanto hecho virtual de
lengua, fuera de toda realización concreta en el habla: “La imagen acústica no
es el sonido material, cosa puramente física, sino su huella psíquica, la
representación que de él nos da el testimonio de nuestros sentidos; esa imagen
es sensorial, y, si llegamos a llamarla ‘material’, es solamente en este
sentido y por oposición al otro término de la asociación, el concepto,
generalmente más abstracto” (ibíd.).
El carácter
psíquico de las imágenes acústicas lo podemos comprobar por nosotros mismos al
pensar o decirnos algo para nuestros adentros: “El carácter psíquico de
nuestras imágenes acústicas aparece claramente cuando observamos nuestra lengua
materna. Sin mover los labios ni la lengua, podemos hablarnos a nosotros mismos
o recitarnos mentalmente un poema” (ibíd.).
Así, pues, el
signo lingüístico es una entidad psíquica de dos caras, concepto e imagen
acústica, elementos que se encuentran íntimamente unidos y se reclaman
recíprocamente: “Llamamos signo a la combinación del concepto y de la
imagen acústica” (129).
El mismo Saussure
hace notar a continuación que en el uso corriente el vocablo signo
designa por regla general la imagen acústica sola, olvidándose “que, si
llamamos signo a arbor, no es más que gracias a que conlleva el concepto
‘árbol’m de tal manera que la idea de la parte sensorial implica la del
conjunto” (ibíd.)
Por ello, para
evitar la ambigüedad, el autor propone conservar la palabra signo como
denominación del conjunto y sustituir concepto e imagen acústica
por significado y significante, respectivamente: “La ambigüedad
desaparecería si designáramos las tres nociones aquí presentes por medio de
nombres que se relacionen recíprocamente al mismo tiempo que se opongan. Y
proponemos conservar la palabra signo para designar el conjunto, y
reemplazar concepto e imagen acústica respectivamente con significado
y significante, estos dos últimos términos tienen la ventaja de señalar
la oposición que los separa, sean entre ellos dos, sea del total del que forman
parte” (ibíd.).»
[Hernando
Cuadrado, Luis Alberto: Introducción a la teoría y estructura del lenguaje.
Madrid: Editorial Verbum, 1995, p. 25-26]
La arbitrariedad es la primera característica
que señala Saussure en el signo lingüístico.
La segunda
propiedad del signo lingüístico es, según Saussure, su linearidad.
El tercer rasgo
del signo lingüístico es su carácter discreto,
donde discreto es sinónimo de discontinuo.
El signo
lingüístico, sincrónicamente, es inmutable.
El factor tiempo,
que asegura la continuidad de la lengua, produce también otro efecto, el de alterar, a corto o largo plazo, los signos
lingüísticos.
●
„A Ferdinand de
Saussure le debemos la mayor de las renovaciones que la teoría del signo haya
sufrido en la historia desde los griegos. Los perfiles de esta unidad quedan
configurados desde la Introducción,
del Curso. Observa que, para explicar
la comunicación, ha de existir un momento y lugar del circuito en el que
coincidan los representantes de los dos universos (lo que hemos denominado representante y representado). Tal hecho acontece en la mente de los usuarios. De
ahí que en su esquema de la comunicación el signo aparezca ya como la
asociación de dos elementos psíquicos: concepto
e imagen acústica (Saussure, 1972:
28):
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El maestro
ginebrino conoce perfectamente la existencia de los elementos materiales significante y significado, pero, por la razón apuntada, opta por considerarlos
externos al propio proceso significativo: «El signo lingüístico une, no a un
nombre y una cosa, sino un concepto y una imagen acústica. Esta última no es un
sonido material, cosa puramente física, sino la huella psicológica de este
sonido» (id.: 98). Tales componentes serán designados con los términos significante y significado.
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Las aportaciones
de Saussure a la teoría del signo han sido transcendentales:
1. Descubre la existencia de un cuarto
elemento del que ninguna de las teorías clásicas había hablado: la imagen acústica.
2. En contra de toda la tradición, destaca la
importancia de la dimensión no material de los componentes y margina al nombre y a la cosa, definiendo el signo exclusivamente como la asociación de un
concepto y una imagen acústica.
3. Destaca la relación solidaria que une a
los dos componentes del signo: «Estos dos elementos están íntimamente unidos y
se reclaman el uno al otro» (Saussure, 1972: 99).
4. Aunque el significado por convención no es
novedad dentro del panorama de la Lingüística, Saussure eleva la arbitrariedad a categoría de principio.
5. Incardina al signo dentro de una
concepción estructuralista y sistemática de la lengua. Ello le conduce a
distinguir dos dimensiones perpendiculares y «paradójicas»:
a) La significación, relación entre significado y significante (existente en
todo signo, pertenezca o no a un sistema) (Saussure, 1972: 158):
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b) El valor, resultado de las relaciones que
el signo mantiene dentro del sistema al que pertenece. Son las unidades con las
que este signo coexiste, y a las que se opone, las que delimitan sus
posibilidades de uso, su extensión (Id.: 159):
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«En el interior de una misma lengua todas
las palabras que expresan ideas vecinas se limitan recíprocamente; sinónimos
como redouter, craindre, avoir peur no
tienen valor propio más que por su oposición; si no existiese redouter, todo so contenido iría a sus
concurrentes» (Id.: 160). Es precisamente la idea de valor la que permite al maestro ginebrino superar la nefasta
concepción de la lengua como una nomenclatura,
«una lista de términos que se corresponden con otras tantas cosas» (Id.: 97).
«Si las palabras – nos dice en otro lugar – estuviesen encargadas de
representar conceptos dados de antemano, cada una tendría, de una lengua a
otra, correlatos exactos para el sentido» (Id.: 161).”
[Gutiérrez Ordóñez, Salvador: Introducción a la semántica funcional.
Madrid: Síntesis, 1989, pp. 29-31]
●
„El análisis
lógico se había mostrado capaz de descomponer el pensamiento sin que por ello
perdiere su unidad. Por ello, y en tanto la lógica era considerada como
universal, habría principios universales que todas las lenguas debían acatar.
No está demás recordar que el efecto práctico de una tal concepción fue el
intento de construcción de una gramática que expresara adecuadamente al
pensamiento lógico.
Puede inferirse
de esto que estamos comentando que en la época clásica todo el interés estaba
puesto en el cómo se representa, cómo se encadenan las representaciones, cómo
se articulan. Esta concepción del signo, en la cual las palabras representan a
las cosas, es una organización binaria, pues queda establecida una relación
entre el representante y lo representado.
Con el nacimiento
de la lingüística en sentido moderno, hecho que tiene lugar en la obra de
Ferdinand de Saussure, la relación sufre un traslado, encontrándonos con una
caída del referente, quedando entonces separado el orden de las cosas del campo
de la lingüística, habiéndose trasladado el problema al interior del signo.
Todo se jugará en la relación entre significante y significado. Saussure no
solamente rompe con la gramática de la época clásica, que consideraba a la
lengua como representación del pensamiento, sino que asimismo rompo con sus
predecesores inmediato, los historicistas y comparativistas, quienes sostenían
en el origen de las lenguas una actividad del espíritu que las fue modelando a
fin de representarse a sí mismo. Para Saussure la lengua no es ni
representación del espíritu ni representación del pensamiento. Pero sin embargo
el problema de la representación del lenguaje subsiste, pues el signo,
cualquiera sea la concepción del mismo, siempre representa algo para alguien.
Aún cuando le lenguaje no tenga función de representar, sino sólo de comunicar,
que es lo que Saussure sostiene, persiste el problema de la representación.“
[Alemán, J. /
Larriera, S.: „Encuentro de Manuela Malasaña“. En: Serie Psicoanalítica. Boletín de psicoanálisis. 2/3, 1983, p. 86]
●
«Significante
Dentro de la
teoría del signo lingüístico de F. de Saussure, el significante es el
componente del signo lingüístico que designa la imagen verbal, acústica o
gráfica.
Significado
Dentro de la
teoría del signo lingüístico de F. de Saussure, el significado es el componente
del signo lingüístico que designa el concepto o la idea.
Signo
lingüístico
Combinación
indisoluble de un significado y un significante en la lengua.»
[Eguren, Luis /
Fernández Soriano, Olga: La terminología gramatical. Madrid: Gredos,
2006, p. 96]
●
«El signo lingüístico
En el Curso
de F. de Saussure se halla, primero una descripción de la naturaleza del signo
lingüístico como unión de significante y significado, y segundo una exposición
de sus propiedades. Más tarde, el autor expone cómo el sistema de signos que es
la lengua constituye un sistema de valores en que se expresan y organizan los
conceptos de la mente. Con lo cual parece quedar modificado el concepto de
signo antes establecido, ya que el signo se daría como tal antes de existir el
concepto definido. [...]
“Lo que el signo
lingüístico une no es una cosa y un nombres, sino un concepto y una imagen
acústica” (p. 128).
Es importante
saber qué se entiende aquí por imagen acústica o imagen verbal; Saussure
insiste mucho en ello. La imagen acústica no es el sonido externo, físico o
material, de la palabra, sino la representación interna de ésta en la
imaginación o en la mente; es, por tanto, la forma verbal concebida, o como
dice Saussure “la huella psíquica” del sonido material. La imagen acústica es
la representación natural de la palabra, en cuando hecho de lengua virtual,
fuera de toda realización por el habla. [...]
“El signo
lingüístico es, pues, una entidad psíquica de dos caras”: concepto e imagen
acústica; es “la combinación del concepto y de la imagen acústica”. Estos dos
elementos están íntimamente unidos y se reclaman recíprocamente (cfr. p. 129).
Saussure se da
cuenta, no obstante, de que en esta definición el término signo tiene un
sentido que no es el usual; por esto hace notar que, empleado según el uso
corriente, el signo lingüístico se referiría a la imagen acústica sola. Pero
replica: “Se olvida que si llamamos signo a arbor no es más que gracias
a que conlleva el concepto de “árbol”, de tal manera que la idea de la parte
sensorial implica la del conjunto” (p. 129). Por esto propone conservar la
palabra signo para designar el conjunto, en tanto que las partes, que
son el concepto y la imagen acústica, pueden ser sustituidas por
las expresiones significado y significante respectivamente. Mas
no parece quedar Saussure muy satisfecho con este arreglo, pues termina
diciendo:
En cuando al término signo, si nos contentamos con él es porque no
sugiriéndonos la lengua usual cualquier otro, no sabemos con qué reemplazarlo
(pp. 129-130).
Más adelante dice
que son “dos elementos que entran en juego en el funcionamiento de la lengua:
las ideas y los sonidos. Pero de estos dos elementos parecen ser los sonidos
los que desempeñan la función preponderante, pues, “hecha abstracción de su
expresión por medio de palabras, nuestro pensamiento no es más que una masa
amorfa e indistinta” que sólo se esclarece gracias a las palabras. “El
pensamiento es como una nebulosa donde nada está necesariamente delimitado. No
hay ideas preestablecidas, y nada es distinto antes de la aparición de la
lengua”. “Sin la ayuda de los signos, seríamos incapaces de distinguir dos
ideas de manera clara y constante” (p. 191).
La conclusión
inmediata que se desprende de estas frases es que, sin las palabras, es decir,
sin los signos lingüísticos, no hay pensamiento formado. Pero esto hace
presuponer la palabra, el signo, al concepto. Lo cual parece destruir la
definición del signo lingüístico antes establecida en el sentido de fusión de
un concepto y una imagen acústica, es decir, elementos singulares preexistentes
o previos. Ahora parece decirse más bien que son las delimitaciones de la
lengua –palabras o signos– las que crean, dan realidad significativa al
pensamiento, organizándolo. [...]
Por fin aparece
una frase lograda que rehabilita la definición inicial de signo lingüístico:
“La lingüística trabaja en el terreno limítrofe donde los elementos de dos
órdenes se combinan; esta combinación produce una forma, no una sustancia”
(p. 193). Evidentemente esta forma es la lengua o sistema de signos; es
decir que la lengua es la combinación de un sistema de significantes con una
constelación de significados.
Estas serían las
ideas claves de Saussure sobre el signo lingüístico. El fallo fundamental de su
teoría del signo lingüístico está en haber incluido en el concepto de signo la
noción de significante y significado como unidad de dos caras. Con lo cual
parece haber desconocido la verdadera y usual noción de signo. [...]
Al decir Saussure
que el signo lingüístico une una imagen acústica y un concepto (un significante
y un significado), además de hacer de la representación imaginativa (imagen
verbal) y el concepto una unidad imposible –ya que ambas cosas pertenecen a
niveles abstractivos distintos–, se salta el ser de la relación en que consiste
el signo y que es suficiente para establecer el nexo entre el significante y el
significado. La imagen verbal arbor significa el concepto de
"árbol", no porque conlleve tal concepto, cosa imposible, ni porque
"la idea de la parte sensorial implique la del conjunto", cosa
todavía más imposible, sino porque la imagen verbal arbor está
mentalmente relacionada o asociada con el concepto "árbol" en virtud
de su significado, de la relación significativa.
Sería curioso
investigar qué pudo haber inducido a Saussure a formular en tales términos el
concepto de signo lingüístico. Ya hemos visto cómo sus ideas en este punto son
vacilantes. En una ocasión llega incluso a formular el concepto de signo en el
sentido de relación, bien que dentro de un texto confuso; dice: "El signo
es la relación que une los dos elementos concepto e imagen auditiva" (p.
195). Nótese que no dice que el signo sea la unión de los dos elementos,
sino la relación que los une.
De todo lo hasta
aquí dicho se deduce que el concepto de signo no implica ni puede implicar más
realidad que la de establecer una relación entre dos cosas distintas que
desempeñan respectivamente las funciones de representante y representado, o de
significante y significado. Dicha relación –que psicológicamente es una
asociación– es formalmente la significación. Por esto, y por nada más, es signo
el signo. La relación significativa puede tener por objeto tanto conceptos como
cosas. Es, por tanto, imposible la inclusión del significado dentro del signo.
Lo mismo vale respecto del signo lingüístico. La nube, signo de la lluvia, no
es nube + lluvia; la imagen mesa, significativa del concepto
"mesa", no es mesa imagen + mesa concepto; sino que mesa
significa (stat pro) "mesa". No sólo la cosa física queda
fuera del signo, sino también el concepto de la cosa. Ahora bien: el signo se
relaciona tanto con el concepto como con la cosa.
Karl Bühler
resume en las siguientes ideas la noción de signo que acabamos de exponer: “Siempre
que tiene lugar una sustitución hay, como en toda relación, dos fundamentos,
uno algo y otro algo que la consideración tiene que distinguir. Sin un concreto
funciona hic et nunc como representante, siempre puede plantearse la
cuestión de en virtud de qué propiedades recibió la representación, la
asumió y la realiza. Por tanto, siempre tiene que ser posible una determinación
doble de ese concreto, una de las cuales prescinde de la función de
representación que tiene el que representa, para definirlo como lo que es o
sería por sí mismo. La segunda interpretación, en cambio, busca y
encuentra en él aquellas propiedades a las que está ligada la representación.
En el caso del ser signo nunca son más que momentos abstractos, en virtud de
los cuales y con los cuales el concreto actúa “como” signo. He denominado este
hecho fundamental de la teoría del lengua el principio de la relevancia
abstractiva.”
Bühler recuerda
cómo los escolásticos definieron el signo con aquella célebre fórmula aliquid
stat pro aliquo, y continúa: “El stare pro pertenece, en todos los
ejemplos de la vida conocidos, a las relaciones no mutuas. El legado es
un representante de su Estado, pero no al revés. Esto es válido también para
los signos, y se puede decir que el sustituto (id quod stat pro aliquo)
pertenece siempre a la esfera de lo perceptible“ (Sprachtheorie,
Stuttgart, 1965, págs. 40-41).»
[Collado,
Jesús-Antonio: Fundamentos de lingüística general. Madrid: Gredos, 1974,
p. 76-86]
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«Las ideas de Saussure sobre el signo lingüístico
Las ideas de
Saussure sobre el signo lingüístico se fundan en una concepción psicológica que
podemos considerar anticuada. Nociones como concepto, representación mental,
especie impresa, etc., no tienen buena cabida en un amplio sector de la moderna
psicología. Los filósofos de orientación metafísica y lógica siguen aceptando
el mundo conceptual o mundo de las ideas como un ámbito superior independiente
dentro de la estructura de la persona. Pero la tendencia dominante entre
lingüistas y psicólogos es que los conceptos están supeditados a las relaciones
establecidas por la lengua y a los niveles culturales condensados en ella.
Desde este punto de vista, el signo lingüístico puede incluso prescindir del
componente conceptual; los significados, más bien que seguir la línea
ascendente de los conceptos, siguen la dirección horizontal de las relaciones
interlingüísticas. Las palabras, se dice, no tienen significados; tienen
empleos. El significado, tal como se nos comunica a través del lenguaje,
depende de las relaciones entre las distintas partes de los enunciados, y estas
relaciones las determina la estructura del sistema de la lengua. El sentido de
cada palabra en cada caso lo define el conjunto de sus relaciones, más bien que
el concepto que representa. Así se opine sobre todo en la lingüística
americana.
Aquí podría tener
aplicación la misma noción saussureana de valor lingüístico (Curso,
págs. 185 sigs.). Es el estado de la lengua el que determina los usos de
las palabras; los usos son su valor o sus valores, es decir, sus posibilidades
de empleo en la comunicación, y por tanto su significado. Así, por ejemplo, en
relación con los colores, el empleo y significado de la palabra azul
dependen de la existencia o no existencia en cada lengua determinada de otros
términos para expresar colores, como verde, amarillo, naranja, etc., de modo
que la extensión significativa de azul y sus aplicaciones están
delimitadas y definidas por la extensión significativa y las aplicaciones de
las restantes denominaciones de colores.
Es, por tanto, el
estado de la lengua, es decir, la red de relaciones en ella posibles y
vigentes, lo que determina el valor significativo de las palabras y las
posibilidades de operar con ellas y de emplearlas en la comunicación.
Partiendo de esta
doctrina de Saussure, muchos lingüistas opinan que si la lengua no es más que
un sistema de valores, los signos lingüísticos no son representaciones de
conceptos en el sentido de contenidos mentales, sino simples “deslindamientos
de unidades” susceptibles de variación y de empleos diversos de acuerdo con la
estructura de la lengua y con las exigencias cambiantes de la
comunicación. Con lo cual la doctrina de Saussure tendría dos vertientes
opuestas en este punto.
A este respecto
es característica la concepción de un gran sector de la lingüística americana
bajo la influencia de la psicología behaviorista.
Entre los
lingüistas americanos no es corriente el empleo del término “signo”; por signo
se entiende aquí propiamente un estímulo capaz de provocar una reacción.
Para Bloomfield, por ejemplo, la comunicación lingüística forma parte de las
actividades sociales de los individuos y se realiza siempre dentro de
determinadas situaciones. Ante determinados estímulos (S), el individuo
reacciona emitiendo sonidos (r); estos sonidos constituyen para el oyente un
estímulo lingüístico (s), al que a su vez responde con una reacción práctica
(R). S y R son actividades prácticas que pertenecen al mundo
extralingüístico; r y s, por el contrario, constituyen el acto
lingüístico. (L. Bloomfield, Language, London, 1967, págs. 23 sigs.).»
[Collado,
Jesús-Antonio: Fundamentos de lingüística general. Madrid: Gredos, 1974,
pp. 88 ss.]